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OpticScore

Am Anfang stand die Scheibe - und hierauf konzentrierte sich seit Mitte der 1980er Jahre unsere Entwicklung zur Schussauswertung und Schusserkennung. Die zahlreichen Neuentwicklungen ganzer Gerätegenerationen hatten nur eines zum Ziel – die Auswertung noch präziser und genauer zu machen. Wie zahlreiche Testreihen belegten war dies jedoch nur noch unter Ausschaltung des Zielmediums Scheibe erreichbar. Der erste Schritt zur Entwicklung eines Messrahmens zur berührungslosen Schussauswertung war gemacht.

Auch hier wurden konsequent alle Möglichkeiten ausgelotet und erforscht. Schnell war klar, dass die optische Messung mittels Infrarotlicht allen anderen überlegen war. Kein anderes Messverfahren erlaubt eine annähernd präzise Messung. Die erste Zielsetzung war nun eine möglichst hohe Messauflösung. Dies wurde durch eine Speziallinse erreicht, die das durch Dioden ausgestrahlte Infrarotlicht zielgerichtet bündelt und gleichzeitig homogenisiert. Die dadurch erreichte Messgenauigkeit liegt bei 1-2/100mm.

Beim Durchdringen des Messlicht-Vorhanges wird nun das Geschoss von zwei Highspeed-Kameras erfasst und erkannt. Um alle Unzulänglichkeitenbestehender Systeme zu verbessern, kamen hier Optiken mit einer Geschwindigkeit von 40.000 Bildern pro Sekunde zum Einsatz. Diese erlauben das Geschoss während des Durchfluges durch den Messlicht-Vorhang mehrfach zu erfassen. Somit erhält man zur Berechnung des Schusses nicht nur einen Wert, sondern eine ganze Messreihe. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Messgenauigkeit und Sicherheit des zu ermittelten Schusswertes aus.

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